Implantate & Periimplantitis
Der Verlust von Zähnen (durch Parodontitis, durch Karies oder andere Ursachen) kann im vorderen Bereich zu einem ästhetischen Problem und im hinteren Bereich zum Verlust einer guten Kaufunktion führen. Wir beraten Sie gerne, wie man die verlorenen Zähne bestmöglich ersetzen kann. Eine Variante ist das Setzen von Implantaten. Zuvor sollte aber dringend abgeklärt werden, ob bei Ihnen im restlichen Gebiss eine Parodontitis vorliegt. Ist dies der Fall, sollte diese unbedingt vor Beginn der Implantattherapie saniert werden. Denn die gleichen Bakterien, die zu einer Parodontitis führen, können auch eine Periimplantitis verursachen (so wird Parodontitis bei Implantaten bezeichnet) und bis zum Verlust des Implantates führen. Implantate sind auch deutlich anfälliger für Periimplantitis als die natürliche Bezahnung für Parodontitis. Nach Therapie der Parodontitis im Restgebiss spricht aber nichts gegen das Setzen von Implantaten! Es sollten jedoch gerade zu Beginn engmaschige Termine zur Kontrolle der Implantate und der natürlichen Bezahnung angesetzt werden („Recall").
Sollten bei Ihnen bereits Probleme mit schon vorhandenen Implantaten vorliegen, besteht wie bei der natürlichen Bezahnung die Möglichkeit die Periimplantitis zu therapieren. Ähnlich der Parodontitistherapie führen wir zunächst eine konservative, nicht-chirurgische Therapie durch, der sich bei Notwendigkeit eine chirurgische Therapie anschließt. Wichtig zu beachten ist, dass wie bei der Parodontitis das um und auf Ihre häusliche Pflege darstellt. Bei Implantaten ist diese in Abhängigkeit vom Kronenaufbau oft erschwert und bedarf einer guten Abstimmung der Mundhygienenartikel. Zu näheren Informationen beraten wir Sie gerne!









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