Warnsignale für Parodontitis
Parodontitis – umgangssprachlich oft als „Parodontose" bezeichnet – ist eine Erkrankung, die den Zahnhalteapparat betrifft. Der Zahnhalteapparat besteht hauptsächlich aus dem Zahnfleisch, den Fasern, die den Zahn befestigten, sowie dem Knochen.
Haben Sie festgestellt, dass Ihr Zahnfleisch manchmal blutet? Haben Sie manchmal einen schlechten Geschmack im Mund oder Mundgeruch? Hat sich die Stellung der Zähne verändert oder sind sie nicht mehr so fest? Ist Ihr Zahnfleisch zurückgegangen?
Dann könnte bei Ihnen eine Parodontitis vorliegen!
Eine Parodontitis läuft oft schmerzlos ab und führt im Endstadium zum Verlust der Zähne. Diese Erkrankung kann in verschiedensten Ausprägungen ab der Pubertät in jedem Alter auftreten und es ist keineswegs „normal", dass man im höheren Alter seine Zähne verliert. Parodontitis wird durch bestimmte Bakterien in der Plaque verursacht und durch Faktoren wie Rauchen, Stress, Diabetes oder der körpereignen Immunantwort beeinflusst. Ob bei Ihnen eine Parodontitis oder aber nur eine „Gingivitis" (hier ist nur das Zahnfleisch betroffen) vorliegt, kann Ihr Zahnarzt/Ihre Zahnärztin feststellen. Dazu wird mit einem stumpfen Instrument zwischen Zahn- und Zahnfleisch eingegangen, um mögliche „Zahnfleischtaschen" zu messen. Diese Erstuntersuchung wird parodontale Grunduntersuchung (PGU) genannt und führt in wenigen Minuten zum Ergebnis, ob Sie an einer Parodontitis leiden. Zusätzlich geben Röntgenaufnahmen darüber Auskunft, ob und wie stark der Knochen um die Zähne zurückgegangen ist. Über weitere Informationen bezüglich parodontaler Erkrankungen beraten wir Sie gerne.









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